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Kachelkatalog

Alle 60 Kacheln des Kanzlei-Cockpits, nach Gruppen wie in der Bibliothek. Die Spalte „Stufe" nennt die Belastbarkeit: gemessen ist direkt aus den Daten gezählt, abgeleitet mit einer Annahme errechnet, Hinweis ein Anhaltspunkt zum Hinsehen. Kacheln mit dem Zusatz „nur Leitung" sehen ausschließlich Administratorinnen und Administratoren. Jede Kachel lässt sich auch im Chat abfragen: „Zeig mir die Kachel Honorarforderungen".

In den Ranglisten der Mandanten zählt die eigene Buchhaltung der Kanzlei nicht mit. Sie fehlt in „Größte Mandate", „Umsatz je gewählter Achse" nach Mandant und „Auffällige Umsatzentwicklung" sowie bei den offenen und auffälligen Posten der Mandanten. Die Zeilen hinter diesen Kacheln lassen sie ebenso weg. Alle übrigen Kacheln zählen sie mit, etwa die Honorar-, Auftrags- und Fristenkacheln, „Umsatz, Kosten, Deckungsbeitrag", „Mandate nach Deckungsbeitrag", „Finanzielle Risikosignale", „Geldwäschegesetz" und die Mandantenstruktur.

Eine Kachel, deren Bereich in Ihrer DATEV-Installation fehlt, etwa das Auftragswesen oder die Fristenkontrolle, erscheint in der Bibliothek ausgegraut mit dem Grund.

Noch nicht freigeschaltet sind Verwaltungsquote je Person, Erfasste und verrechnete Zeiten, Offene Pflichten nach Fälligkeit, Auftrag gegen Voranmeldung sowie BWA und Auffälligkeiten. Sie stehen ausgegraut in der Bibliothek und lassen sich auch im Chat noch nicht abfragen.

Kanzlei-Steuerung​

KachelStufeInhalt
Umsatz, Kosten, DeckungsbeitragabgeleitetUmsatz nach Rechnungsdatum, die Kosten der abgerechneten Leistungen, der Deckungsbeitrag und die unfertigen Leistungen (ohne Verwaltungsaufträge wie Urlaub oder Kanzleiverwaltung), mit Vorjahresvergleich.
Umsatz und Kosten je MonatabgeleitetRechnungsvolumen je Kalendermonat nach Rechnungsdatum, daneben die Kosten der in dem Monat abgerechneten Leistungen; laufendes Jahr gegen Vorjahr.
Deckungsbeitrag und Umsatz kumuliertabgeleitetUmsatz nach Rechnungsdatum und Deckungsbeitrag, aufsummiert über die Monate des Jahres.
Umsatz je GeschäftsfeldabgeleitetUmsatz, Kosten und Deckungsbeitrag je Auftragsartgruppe. Das ist die Achse, die eine Kanzlei Geschäftsfeld nennt.
Geschäftsfelder im DetailabgeleitetUmsatz, Kosten, Stunden und Deckungsbeitrag je Gruppe mit Vorjahr.
Mandate nach DeckungsbeitragabgeleitetWie viele Mandate unter 0, bis 20, bis 40 und über 40 Prozent Deckungsbeitragsquote liegen, mit Umsatz und Stundensatz je Klasse.
Umsatz je verantwortlicher Person (nur Leitung)abgeleitetUmsatzanteil der Personen, die die Rechnungen verantworten.
Umsatz je gewählter Achse (nur Leitung)abgeleitetDer Umsatz entlang einer wählbaren Achse: Mandant, Mitarbeiter, Partner, Geschäftsfeld, Sachgebiet, Niederlassung oder Unternehmen. Dieselbe Umsatzdefinition wie "Umsatz, Kosten, Deckungsbeitrag"; nach Mandant ohne die eigene Buchhaltung der Kanzlei.
Umsatz je MandantengruppeabgeleitetUmsatzanteil nach Mandantengruppe (aus den DATEV-Stammdaten), aus dem Auftragswesen gerechnet. Top-Gruppen, der Rest als "Übrige".
Digitalisierungsgrad (Buchungsherkunft)gemessenDigitalisierungsquote der Primanotabuchungen (letzte 365 Tage): nicht-manuell (Import, Datentransfer, Programm-Überleitungen) gegen manuell (im Dialog erfasst + Abschluss), aus dem DATEV-Herkunftskennzeichen.
Umsatz je Partner (nur Leitung)abgeleitetUmsatzanteil je Partner der Kanzlei.
Größte MandateabgeleitetDie umsatzstärksten Mandate mit Kosten, Deckungsbeitrag und Stunden, ohne die eigene Buchhaltung der Kanzlei.
Umsatz je AuftragsartabgeleitetFeinere Aufteilung unterhalb der Geschäftsfelder.
Umsatz je NiederlassungabgeleitetUmsatz und Deckungsbeitrag je Standort.

Auslastung und Mitarbeiter​

KachelStufeInhalt
Umsatz gegen Zielstundensatz (nur Leitung)HinweisWas die erfassten Stunden bei einem gewünschten Satz erbracht hätten, gegen den tatsächlichen Umsatz. Ein Was-wäre-wenn, keine Buchhaltung.
Auslastung der KanzleiabgeleitetExterne Stunden geteilt durch die Gesamtkapazität.
Auslastung je Person (nur Leitung)abgeleitetExterne Stunden gegen Kapazität, größte Abweichung zuerst.
Verwaltungsquote je Person (nur Leitung)abgeleitetAnteil der Verwaltungsarbeit an der Gesamtzeit je Person, höchster Anteil zuerst. Die Kachel nennt, was sie als Verwaltung zählt.
Erfasste und verrechnete Zeiten (nur Leitung)abgeleitetErfasste Stunden, davon abrechenbar, daneben der tatsächlich fakturierte Umsatz je Person.
Interne und externe StundenabgeleitetMonatliche Aufteilung der erfassten Zeit.
Soll- und Iststunden (nur Leitung)gemessenArbeitszeitkonto je Person, größter Rückstand zuerst.
Umsatz je Stunde (nur Leitung)abgeleitetUmsatz je abrechenbarer Stunde und Auslastung je Person. Kosten je Stunde fehlen, solange zu den Zeitbuchungen kein Kostensatz vorliegt.
Erfasste Stunden je WocheabgeleitetWo im Jahr die Arbeit lag, je Monat.

Fertigstellung und Aufträge​

KachelStufeInhalt
FertigstellungsgradabgeleitetIststunden gegen Planstunden. Werte über 100 Prozent sind ein gültiger Zustand und werden nicht gekappt.
Fertigstellung je Person (nur Leitung)abgeleitetPlan- und Iststunden je Auftragsverantwortlichem.
Aufträge nach StatusgemessenAnzahl je Veranlagungsjahr und Bearbeitungs- oder Abrechnungsstand.
Aufträge im DetailabgeleitetDie Arbeitsliste: Mandant, Auftrag, Plan und Ist, Laufzeiten, Verantwortliche.
Offene AufträgegemessenAufträge ohne Erledigungsdatum, älteste zuerst.
Aufträge ohne BuchunggemessenOffene Aufträge, auf die seit langem oder nie Aufwand gebucht wurde. Am längsten verstummte zuerst, ganz ohne Buchung zuletzt.

Unfertige Leistungen​

KachelStufeInhalt
Unfertige LeistungenabgeleitetStunden und Kosten der Teilaufträge, die noch keine Rechnung tragen, nach Auftragsjahr. Verwaltungsaufträge (Urlaub, Krankheit, Kanzleiverwaltung, Fortbildung) zählen nicht mit: sie werden nie in Rechnung gestellt.
Unfertige Leistungen je GeschäftsfeldabgeleitetWo der offene Bestand liegt. Im Chat auch je Mandant, Auftragsart, Niederlassung oder Sachgebiet, für die Leitung auch je Mitarbeiter oder Partner. Verwaltungsaufträge (Urlaub, Kanzleiverwaltung, Fortbildung) zählen nicht mit, auch nicht bei einem Filter auf ihre Auftragsart: sie werden nie in Rechnung gestellt.
Alter der unfertigen LeistungenabgeleitetNicht fakturierte Zeitbuchungen nach Alter, bewertet zum Verrechnungssatz, gerechnet gegen den Datenstand Ihrer DATEV-Daten (das Datum des nächtlichen DATEV-Abgleichs oder bei DATEV live der Tag des Ladens) und nicht gegen das heutige Datum. Ohne Verwaltungsaufträge.
Zeit bis zur RechnungabgeleitetTage von der letzten Leistung bis zum Rechnungsdatum, für die Rechnungen des gewählten Zeitraums.

Laufzeiten​

KachelStufeInhalt
Liege- und DurchlaufzeitenabgeleitetVerteilung der Liegedauer, der Bearbeitungsdauer und der Durchlaufzeit, mit Maximum, Mittel und Liegequote.

Fristen und Aufgaben​

KachelStufeInhalt
Fristen auf einen BlickgemessenOffen, Vorfrist erreicht und überfällig.
Fristen der nächsten TagegemessenNach Sachbearbeiter gruppiert, fälligste zuerst.
Offene ÜbermittlungengemessenElektronische Übermittlungen, die noch offen sind.
Überfällige USt-VoranmeldungengemessenMandanten mit offener Umsatzsteuer-Voranmeldung, am längsten überfällig zuerst, mit Hinweis auf aktive Buchführung. Abgleich von Auftrag und Voranmeldung.
Offene Pflichten nach FälligkeitgemessenSteuererklärungen und Voranmeldungen, die noch offen sind, je Leistungsart getrennt und das Fälligste zuerst. E-Bilanz, Offenlegung und Lohnsteuer-Anmeldung führt der Datenbestand nicht mit einem Termin.
Auftrag gegen VoranmeldunggemessenBeide Richtungen: Voranmeldung offen, obwohl Buchführung läuft. Und Voranmeldung übermittelt, Auftrag aber noch offen.

Mandanten und Risiko​

KachelStufeInhalt
HonorarforderungengemessenWas die Mandanten der Kanzlei an Honorar schulden: offen, davon überfällig, wie viele Mandate und wie viele in Mahnung. Gezählt wird der laufende Buchungskreis der Kanzlei; weitere Kreise sind getrennt ausgewiesen. Jeder offene Posten zählt einmal, auch wenn er über mehrere Wirtschaftsjahre vorgetragen ist. Nicht zu verwechseln mit den offenen Posten der Mandanten, die deren eigene Forderungen zeigen.
MahnlistegemessenDie eigenen Honorarforderungen je Mandant, größter offener Betrag zuerst, mit Tagen überfällig, Mahnstufe und ältestem Beleg.
Offene PostengemessenDie offenen Posten der Kanzlei selbst: was die Mandanten ihr an Honorar schulden (davon überfällig) und was sie ihren Lieferanten schuldet. Gezählt wird der laufende Buchungskreis der Kanzlei; ausgezifferte Posten sind ausgeschlossen. Jeder offene Posten zählt einmal, auch wenn er über mehrere Wirtschaftsjahre vorgetragen ist. Die Verbindlichkeiten sieht nur, wer die Buchhaltung der Kanzlei sehen darf.
Alter der ForderungengemessenDie überfälligen Honorarforderungen der Kanzlei nach Alter: wie viel steht seit wie vielen Tagen aus. Gezählt wird der laufende Buchungskreis der Kanzlei gegen den Datenstand (das Datum des nächtlichen DATEV-Abgleichs oder bei DATEV live der Tag des Ladens).
Offene Posten der MandantengemessenMandate, in deren eigener Buchhaltung der höchste offene Saldo steht: was deren Kunden ihnen schulden, mit Mahnstufe. Das ist nicht das Geld der Kanzlei; für die eigenen Honorarforderungen sind "Offene Posten" und "Mahnliste" zuständig. Die eigene Buchhaltung der Kanzlei steht nicht in der Liste.
Auffällige Posten der MandantenHinweisPosten in den Beständen der Mandanten auf der falschen Seite, mit hohen Mahnstufen oder in Vollstreckung: Hinweise auf Zahlungsprobleme bei den Kunden der Mandanten, nicht das Geld der Kanzlei. Die eigene Buchhaltung der Kanzlei steht nicht in der Liste.
Auffällige UmsatzentwicklungHinweisMandate mit starkem Wachstum oder Rückgang gegenüber denselben Monaten des Vorjahres, je Mandat in seinem eigenen Wirtschaftsjahr und bis zu seinem zuletzt gebuchten Monat. Hat ein Mandat im laufenden Wirtschaftsjahr gar keinen Umsatz, steht es mit „kein Umsatz mehr" in der Liste, sobald die Kanzlei drei Monate dieses Jahres gebucht hat. Die eigene Buchhaltung der Kanzlei zählt nicht mit. Nur Mandanten mit auflösbarem Kontenrahmen; die übrigen werden ausgewiesen.
Finanzielle RisikosignalegemessenMandate mit negativem Eigenkapital, niedriger Eigenkapitalquote oder dünner Liquidität. Nur für den Kontenrahmen SKR04.
MandantenstrukturgemessenMandate gesamt und aktiv, aufgeschlüsselt nach Rechtsform, Berater, Finanzamt und Jahr der letzten Bewegung.
GeldwäschegesetzgemessenMandate ohne Identifikation, Risikoeinschätzung oder Transparenzregister.
Nicht festgeschriebene StapelgemessenBuchungsstapel, die noch offen sind.
GeburtstagegemessenDie nächsten Geburtstage von Mandanten, Ehepartnern, Kindern, Gesellschaftern, gesetzlichen Vertretern und Ansprechpartnern, die nächsten zuerst.

Ein Mandant im Detail​

KachelStufeInhalt
BilanzkennzahlengemessenEigenkapitalquote, Liquiditätsgrade und Anlagendeckung eines Mandanten.
ErgebnisrechnunggemessenGesamtleistung, Rohertrag, Personalkosten und Betriebsergebnis.
BWA und AuffälligkeitengemessenDie BWA in der DATEV-Form 01 mit Monatsspalten, daneben die Monate, die stark vom Jahresdurchschnitt abweichen. Für die Kontenrahmen SKR03 und SKR04.
Gewinn und VorauszahlungengemessenJahresüberschuss neben den Steuer-Vorauszahlungen (Näherung aus dem Steuerkonto). Kein Steuervergleich. die Zahlen stehen nebeneinander, den Schluss zieht die Kanzlei.
USt-Voranmeldungs-StatusgemessenÜbermittelt gegen offen für diesen Mandanten. ist die USt-Voranmeldung aktuell, bevor man der BWA traut?
Offene Posten eines MandantengemessenForderungen und Verbindlichkeiten mit Altersstruktur.

Datenqualität und Betrieb​

KachelStufeInhalt
Datenqualität der StammdatengemessenWelche Pflichtfelder fehlen, wie oft und an welchen Mandaten. Ohne gepflegte Stammdaten sind die Auswertungen daneben.
Umfang der AuswahlgemessenWorauf die aktuellen Filter eingegrenzt haben.